14. bundesweiter Vorlesetag

Glauchau (17. November 2017) | Heute war es wieder soweit – es war Vorlesezeit! Jedes Jahr am dritten Freitag im November findet bereits seit 2004 der Bundesweite Vorlesetag statt. Dieser Aktionstag ist eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung.

Der Bundesweite Vorlesetag setzt ein öffentlichkeitswirksames Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens. Ziel ist es, Begeisterung für das Lesen und Vorlesen zu wecken und Kinder bereits früh mit dem geschriebenen und erzählten Wort in Kontakt zu bringen. Das Konzept ist einfach: Jeder, der Spaß am Vorlesen hat, liest an diesem Tag anderen vor – zum Beispiel in Schulen, Kindergärten, Bibliotheken oder Buchhandlungen.

Die Landtagsabgeordnete Ines Springer las heute in der DRK Kindertagesstätte »Johannisstraße« und auf der Kinderstation des Rudolf Virchow Klinikums Glauchau gGmbH. Für beide Termine hatte sie das Buch »Abrakadabra und Ahoi!« – Geschichten von Hexen, Feen, Rittern und Piraten im Gepäck.

Erste Lesestation war in der Kindertagesstätte »Johannisstraße«. Im Vorleseraum warteten die 30 Kinder der größeren Gruppen schon ganz gespannt auf die Geschichte ›Zwei Superhexen‹ von Maja von Vogel.

Abra und Kadabra, die Hexenschwestern, übten im Garten zaubern. Dabei passierten ihnen allerlei Mißgeschicke – statt Lakritz- regnete es Nacktschnecken – statt saurer Drops gab’s saure Gurken. Jede Hexe allein konnte eben doch noch nicht so richtig zaubern – dann probierten sie die Zaubersprüche gemeinsam und siehe da es funktionierte. Sie freuten sich sehr, denn es gab Lakritzschnecken in allen Farben und wunderbare saure Drops.

Die Kinder fieberten regelrecht mit und Große wie Kleine hatten sehr viel Spaß beim Vorlesen. Es gab viel Gekicher und mit lautem iiiiih begleiteten sie den Schneckenregen.

Der zweite Vorlesetermin war auf der Kinderstation des Rudolf Virchow Klinikums Glauchau. Hier las Ines Springer die Geschichte ›Auch Hexen brauchen Ferien‹ von Ursel Scheffler.

„Keiner hat heute mehr Angst vor uns Hexen“ – stellte die Oberhexe fest. Damit dies wieder anders wird, sollten alle Hexenschüler bis zu den Sommerferien viel lernen. Alle freuten sich sehr auf die Ferien und so lernten sie fleißig. Als jedoch die Oberhexe am letzten Schultag schlechtes Wetter zaubern wollte, da kam es zu einer Hexenmeuterei. Wie diese ausging – dies erfahrt ihr in der Geschichte.

„Das die Kinder Phantasie entwickeln, sich konzentrieren und zuhören  – das macht den Reiz des Vorlesens aus. Das die Kinder so begeistert dabei sind und auf ihre Weise die Geschichten ergründen ist immer wieder ein Erlebnis“ so Ines Springer.

Als Vorlesepatin der Glauchauer Stadt- und Kreisbibliothek „Georgius Agricola“ wies Ines Springer darauf hin, dass dieses und noch viele weitere Bücher ausgeliehen werden können.

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