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30 Jahre Verbindungsbüro des Freistaates Sachsen in Brüssel

Brüssel | Die starke Unterstützung durch die Europäische Union sowie die guten und engen Kontakte Sachsens in Brüssel waren und sind mitentscheidend für die erfolgreiche Entwicklung des Freistaates seit der deutschen Wiedervereinigung. Bei einer Festveranstaltung am 26. Oktober 2021 anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Verbindungsbüros des Freistaates Sachsen in Brüssel waren Ministerpräsident Michael Kretschmer und Europaministerin Katja Meier zu Gast. Beide dankten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verbindungsbüros für die engagierte Arbeit.

Ein kultureller Höhepunkt des Abends waren Beiträge der Delegation aus Chemnitz – der Kulturhauptstadt Europas 2025.

Ministerpräsident Kretschmer: »Sachsen zeigt seit drei Jahrzehnten in Brüssel Flagge. Dass der Freistaat in Europa einen so klangvollen Namen hat, ist auch das Verdienst unseres Verbindungsbüros. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben dem Freistaat in Brüssel Gesicht und Stimme. Ohne ihr Engagement würde es manches Projekt heute nicht geben. Richtig ist auch, dass Sachsen wie kaum eine andere Region in der Vergangenheit von Europa profitiert hat. Insgesamt sind seit 1991 mehr als 20 Milliarden Euro nach Sachsen geflossen. Diese Unterstützung für unzählige kleine und größere Projekte, für Forschung, Innovationen sowie Aus- und Weiterbildung hat ganz entscheidend dabei geholfen, dass sich der Freistaat nach der Wiedervereinigung zu einem erfolgreichen Forschungs- und Industriestandort entwickeln konnte.« Kretschmer sagte weiter: »Sachsen wird die Zukunft der EU weiter aktiv mitgestalten. Der Freistaat hat sehr gute Voraussetzungen, eine Vorreiterrolle bei vielen Zukunftsthemen einzunehmen und wichtige Impulse beispielsweise bei der Künstlichen Intelligenz, der Mikroelektronik der nächsten Generation und Mobilität von morgen zu setzen.« Er fügte hinzu: »Wir setzen weiter auf das Verbindende und gegenseitiges Verständnis; wir wollen auch künftig Brücken bauen und so Europa gemeinsam gestalten und stark machen.«

Hintergrund • Das Verbindungsbüro des Freistaates hatte im Oktober 1991 seine Arbeit aufgenommen und vertritt seitdem erfolgreich die sächsischen Interessen gegenüber den Institutionen der Europäischen Union. Sitz war seinerzeit die frühere DDR-Botschaft am Boulevard Saint Michel 80 in Brüssel.

Seit 2004 ist das Verbindungsbüro in einem Gebäudekomplex untergebracht, der Anfang des 20. Jahrhunderts als niederländische Handels- und Wirtschaftsrepräsentanz errichtet worden war. Das Büro, das seit Herbst 2019 zum Geschäftsbereich des Staatsministeriums der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung gehört, ist 2015 personell weiter verstärkt worden: Die Staatskanzlei und alle Staatsministerien sind seither mit eigenen Fachleuten vertreten. Aktuell sind im Sachsen-Verbindungsbüro, das im Herzen des Brüsseler EU-Viertels gelegen ist, 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.

mit Quelle – https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1030392

 

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