5. Tag des Deutschen Brotes

16. Mai 2017 | Heute feiert der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. gemeinsam mit allen Innungsbäckern und Brotliebhabern zu Ehren der deutschen Brotkultur den 5. Tag des Deutschen Brotes mit vielfältigen Aktionen in den Bundesländern und einem offiziellen Festakt in Berlin.

Für den heimischen Frühstückstisch oder auf dem Weg zur Arbeit – der Gang zum Bäcker gehört am Morgen einfach dazu. Brot und Brötchen aus den Backstuben der Handwerksbäcker sind gelebte Tradition und wertvoller Bestandteil der Speisekarte zugleich. Brot ist unser Grundnahrungsmittel Nummer eins und eines unserer wichtigsten Kulturgüter. Seit 2014 zählt das Bäckerhandwerk zum immateriellen Unesco-Weltkulturerbe.

Mehl, Wasser, Salz und Hefe: Um ein sehr gutes, charaktervolles Brot zu backen, benötigt der Bäcker nur wenige Zutaten – handwerkliches Geschick dafür umso mehr. Mit dem Tag des Deutschen Brotes werden die über 3.200 eingetragenen Brotspezialitäten in der gesamten Republik geehrt. Dieser Tag  ist ein schöner Anlass, die Bedeutung des Bäckereihandwerks zu würdigen.

In Sachsen gibt es rund 1.100 Bäcker- und Konditorenbetriebe mit knapp 15.000 Beschäftigten. Aufgrund der hohen Qualität und Serviceorientierung konnte sich das Bäcker- und Konditorenhandwerk in den vergangenen Jahren gut behaupten. Dennoch steht die Branche unter sehr hohem Wettbewerbsdruck.

Die Zukunft des Handwerks hängt jedoch ganz wesentlich davon ab, ob genügend Nachwuchs gewonnen werden kann. Insbesondere für das Bäckerhandwerk gilt, dass das Wissen und vor allem auch die Begeisterung für den Beruf weitergegeben werden können. In den vergangenen 10 Jahren wurden in Sachsen über 1.500 Jugendliche erfolgreich zur Bäckerin und zum Bäcker ausgebildet, über 250 Prüfungen zur Bäckermeisterin und Bäckermeister wurden erfolgreich abgelegt. Dennoch liegt die Zahl der Auszubildenden im Bäckerhandwerk heute bei weniger als einem Viertel als noch zur Jahrtausendwende. Letztlich muss es gelingen, eines der ältesten Handwerke zu bewahren und als attraktives Berufsbild weiterzuentwickeln.

Die Sächsische Staatsregierung unterstützt den handwerklichen Mittelstand dabei, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. Durch die Förderung der Meisterausbildung, durch eine branchenübergreifende Innovations- und Technologieförderung, durch die Unterstützung von Kooperationen aber auch durch die Förderung von Existenzgründern und Investitionen in ihre Betriebe.

mit Quelle: www.baeckerhandwerk.de | Medienservice Sachsen

 

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