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Apfelernte in Sachsen offiziell gestartet

Am 28. August 2020 starteten die Apfelbauern auf dem Obsthof Ibisch in Blattersleben bei Meißen in ihre Erntesaison. Die sächsischen Obstbauern gehen davon aus, dass in diesem Jahr ca. 60.000 Tonnen Äpfel geerntet werden – ein eher unterdurchschnittlicher Ertrag. Die geringere Erntemenge ist der Trockenheit und den starken Nachtfrösten im März geschuldet. Es werden kleinere jedoch süße Früchte – durch Wärme und viel Sonne im Sommer – erwartet.

Sachsen hat einen Anteil von etwa sechs Prozent an der deutschen Apfelproduktion, so der Vorsitzende des Landesverbandes „Sächsisches Obst“ e.V. Gerd Kalbitz. Der Apfel ist mit rund 60 Prozent der Obstanbaufläche die wichtigste Obstkultur in Sachsen. Von den rund 2.400 Hektar werden vor allem die Sorten Jonagold, Gala, Elstar und Pinova geerntet. Eine durchschnittliche Apfelernte in Sachsen beträgt 90.000 Tonnen.

Anlässlich des Erntestarts wurde auch die neue Broschüre »Süßes oder Saures?« zum Obstanbau in Sachsen vorgestellt.  Sie gibt einen kleinen Einblick in die sächsische Obstbaugeschichte. Unter anderem erfahren die Leserinnen und Leser wie viele Obstbäume es in Sachsen gibt, was die beliebtesten Apfelsorten sind, wie die Äpfel es schaffen, ein Jahr lang im Lager frisch zu bleiben, welches Obst ein echter Schlankmacher ist und was eine Streuobstwiese ausmacht. Bestellbar ist die Broschüre im Publikationenservice unter: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/35925

mit Quelle: Landesverband „Sächsisches Obst“ e.V. • Medienservice Sachsen

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