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Baumpflanzung -Teil II

Glauchau (03. Mai 2019) | Der zweite Teil des »Aktionstag Baum« im Wahlkreis fand heute vormittag statt. Mit vereinten Kräften und viel Spaß wurden zwei Flatter-Ulmen (Ulmus laevis) – der „Baum des Jahres 2019“ – in Glauchau gepflanzt. In gewohnter Weise übernahm das TEAM PETRIK – Gärtner von Eden®  die gärtnerische Betreuung.

Erste Pflanzstation war der Spielplatz in Wernsdorf. Gemeinsam mit Kandidaten für den Stadt- und Ortschaftsrat kam der 10-jährige Baum in die Erde. Unter der fachkundigen Anleitung von Ines Springer wurden wie immer alle zum Mitmachen aufgefordert.

Der zweite Pflanzort war der Mühlgrabensteig in der Glauchauer Unterstadt. Mit vereinten Kräften wurde der Baum mit den Schülern der 2. Klasse (Internationale Grundschule Glauchau), Vertretern des Bürgervereins „Wir im Wehrdigt“ sowie Stadtratskandiadten gepflanzt. Die Kinder waren sehr begeistert bei der Sache und alle wollten unbedingt mithelfen. Wie in der Schule wurde sich ordnungsgemäß gemeldet. Es gab viele Handgriffe zu erledigen, bevor nun der Baum seine Wachstumszeit beginnen kann. Es wurde geschaufelt, gehämmert, gedüngt, Rindenmulch zum Gießring geformt, überstehendes Holz abgesägt und gegossen. Ständig umringt von Groß und Klein sorgte Ines Springer für eine abwechslungsreiche Unterrichtsstunde außerhalb der Schule.

„Es ist immer ein Erlebnis mit Kindern einen Baum zu pflanzen – wissbegierig und voller Enthusiasmus sind sie dabei. Mein Dank gilt allen Beteiligten. Gemeinsam tun wir Gutes – nachhaltig für unsere Zukunft.“ so Ines Springer.

Wissenswertes: Der „Tag des Baumes“ hat sich zu einer der größten und erfolgreichsten Mitmachaktionen entwickelt –und auch wir sind dabei. Seit 1989 kommt einem Baum eine besondere Ehre zu – er wird Baum des Jahres. 2019 ist dies als 31. Jahresbaum die Flatter-Ulme (Ulmus laevis).

Die Flatter-Ulme kann ca. 30 Meter hoch werden und im Einzelstand meist eine weit ausladende Krone ausbilden. Sie bildet auffällige am Stammfuss hochziehende Brettwurzeln aus. Der Baum liebt Wassernähe – kommt aber auch auf trockeneren Standorten ganz gut zurecht. Die Flatter-Ulme verträgt das trockenwarme Stadtklima  und ist recht tolerant gegenüber Luftverschmutzung, Streusalz und Bodenverdichtung. Sie ist ein guter Straßenbaum, kann jedoch ebenso auf Plätzen und in Parks innerhalb von Städten angepflanzt werden. Schon im Barock gehörten Ulmen zusammen mit den Linden zu den beliebtesten Alleebäumen. In ihrem Hauptverbreitungsgebiet Osteuropa ist die Flatter-Ulme auch heute noch ein häufiger Alleenbaum. Einige Flatter-Ulmenalleen sind in Nordostdeutschland beheimatet.

Bereits seit 2012 pflanzt Ines Springer Bäume. Die Idee hat sie von Marco Wanderwitz übernommen. Die erste Baumpflanzung war im April 2012 im BSZ Lichtenstein. Seitdem hat Ines Springer 40 Bäume gepflanzt – zwei Lärchen (2012) | fünf Wildapfel (2013) | sieben Traubeneichen (2014) | sechs Feldahorn (2015) | fünf Winterlinden (2016) | fünf Traubeneichen und eine Platane (2017) | drei Winterlinden und zwei Esskastanien (2018) | zwei Winterlinden und zwei Flatter-Ulmen (2019) .

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