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CDU-Fraktion lehnt Gendersprache ab – Positionspapier beschlossen

Dresden (20. Juli 2021) | Auf ihrer heutigen Sitzung hat die CDU-Fraktion ein Positionspapier zur gendergerechten Sprache beschlossen.

Dazu sagt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susan Leithoff: „Die Gleichberechtigung von Frau und Mann ist für uns als CDU wichtig. Aber ebenso ist es unsere Muttersprache! Sie ist Ausdruck unserer Kultur und Tradition und damit ein wesentlicher Pfeiler unseres Selbstverständnisses. Sie zu pflegen und zu erhalten, ist uns deshalb eine Verpflichtung!“

„Fakt ist: Eine übergroße Mehrheit der Deutschen lehnt die Gendersprache ab. Laut infratest Dimap halten 65 Prozent der Bevölkerung nichts von Binnen-I, Gender-Sternchen oder künstlichen Pausen vor der zweiten Worthälfte in der gesprochenen Sprache. Laut einer aktuellen Umfrage des ZDF-Politbarometers finden 71 Prozent die Gendersprache in den Medien ‚nicht gut‘. Schade, dass das beim ZDF offensichtlich niemand hören mag“, so Leithoff.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende betont: „Eine Diskussion über geschlechterneutrale Sprache ist richtig! Sie spiegelt den Wandel der Gesellschaft wider. Aber eine politisch motivierte, mit missionarischen Eifer vorangetriebene und medial übergestülpte Sprachreform ist falsch und entfremdet die Menschen von Staat und Medien.“

„Gendersprache, die gewissermaßen erzwungen wird, führt weder zu mehr Emanzipation noch zu Gleichberechtigung. Deshalb ist aus unserer Sicht wichtig, dass Politik, Verwaltung und auch der Öffentlich-rechtliche Rundfunk sich der Sprache bedienen, die die Bürger, Steuer- und Beitragszahler dieses Landes sprechen“, so Leithoff.

Ansprechpartner – Pressesprecher Christian Fischer
Tel. 0351 493 5610 • E-Mail: christian.fischer@slt.sachsen.de

Quelle: Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

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