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CDU zur aktuellen Debatte – mögliche Auswirkungen der Afrikanische Schweinepest auf Sachsen

Dresden (30. September 2020) | Auf CDU-Antrag debattierte der Sächsische Landtag heute über mögliche Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auf Sachsen.

Dazu sagt die Sozialpolitikerin der CDU-Fraktion, Dr. Christiane Schenderlein: „Der Freistaat Sachsen hat bereits alle möglichen Vorkehrungen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest getroffen. Ich denke hier auch an die mehrtägige Tierseuchenübung im Dezember des vergangenen Jahres. Die Herausforderung für die kommenden Jahre wird sein, einen effektiven Impfschutz gegen die ASP zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Konsequenzen für unsere Landwirte einzudämmen. Hierzu muss die Forschung bundesweit vorangetrieben werden.“

Der CDU-Agrarpolitiker und Landwirt Georg-Ludwig von Breitenbuch erklärt: „Als CDU stehen wir weiter im engen Kontakt mit Landwirten und Jägern, um im Ernstfall gemeinsam mit den zuständigen Behörden schnell reagieren zu können. Denn eines sollte uns allen klar sein: mit einem ASP-Fall in Sachsen müssen wir jederzeit rechnen! Wir können aber auch aus den aktuellen Entwicklungen in Brandenburg einiges lernen und haben unsere Hausaufgaben zur Prävention gemacht. So haben wir bereits das Jagdgesetz angepasst, um die Jagd auf Wildschweine zu erleichtern. In Ostsachsen ist die Pürzelprämie eingeführt und sollte auf das ganze Land ausgeweitet werden, über Wildsammelstellen ist zu sprechen. Und im Ausbruchsfall sind uns weitere Punkte wichtig: die Verwertung des gesunden Wildschweinfleisches, um die Jagd zu intensivieren; funktionierende Zäune und Absperrrungen, um auf den Feldern möglichst die notwendigen Arbeiten weiter durchzuführen – und die finanzielle Entschädigung, falls das verboten wird.“

Ansprechpartner – stv. Pressesprecher Mario Dense
Tel. 0351 493 5611 • E-Mail: mario.dense@slt.sachsen.de

Quelle: Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

 

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