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Lichtenstein im Dialog

20160525_va_lichtenstein macht schuleLichtenstein | Am 25. Mai 2016 war die Sächsische Kultusministerin Frau Brunhild Kurth auf Einladung des CDU-Stadtverbandes und der Jungen Union Zwickau (JU) in Lichtenstein zu Gast. Mehr als 50 Vertreter aus Schule und Politik waren der Einladung zur Dialogveranstaltung „Lichtenstein macht Schule“ gefolgt.

Bildung ist ein wichtiges gesamtgesellschaftliches Thema. Dies hat die rege Beteiligung am Bürgerdialog zur Novellierung des Sächsischen Schulgesetzes gezeigt – Schule geht eben alle etwas an.

Die Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Dagmar Hamann erklärte, weshalb zu diesem Zeitpunkt unter dem Motto „Lichtenstein macht Schule“ eingeladen wurde. „Dies hat zwei Gründe: Zum Einen setzt der Stadtverband damit seine Reihe von Veranstaltungen fort und zum Anderen macht Lichtenstein wahrlich Schule, denn das im Jahr 2000 vom Stadtrat beschlossene Schulentwicklungskonzept wurde bis 2015 konsequent umgesetzt.“

Das Impul20160525_va_lichtenstein macht schule_1sreferat der Kultusministerin „So viel Kontinuität wie möglich und so viel Veränderung wie nötig.“ legte den Grundstein für eine rege Diskussion. Zentrale Themen waren:

  • die Schülerbeförderung,
  • Inklusion in Verbindung mit den Diagnostikverfahren,
  • die Sicherung der Schulstandorte im ländlichen Raum,
  • die Stärkung der Oberschulen,
  • Eigenverantwortung von Schule,
  • Schulnetzplanung für Berufliche Schulzentren (BSZ)
  • die Mitbestimmungsrechte des Schulträgers

20160525_va_lichtenstein macht schule_2Die Schulleiter der verschiedenen Schularten, die Eltern- und Schülervertreter sowie Stadträte und Bürgermeister nahmen das Impulsreferat zum Anlass, um mit den kompetenten Gesprächspartnern des Podiums zu diskutieren.

Gemeinsam mit der Ministerin standen Ines Springer, Mitglied des Sächsischen Landtages, Dr. Christoph Scheurer, Landrat des Landkreises Zwickau, Hagen Kettner, Leiter der Regionalstelle Zwickau der Sächsischen Bildungsagentur und Tronje Hagen, Vorsitzender der JU Rede und Antwort.

 

20160525_va_lichtenstein macht schule_3Diese öffentliche Diskussion ist wichtig, denn 20160525_va_lichtenstein macht schule_5 Demokratie lebt vom Dialog – so wie der Dialog von der Bereitschaft lebt, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Ministerin stellte sich den kritischen Fragen und ermunterte zum Dialog. Dass die Schülerbeförderung auch künftig bezahlbar bleiben muss, darauf wies u.a. der Landrat hin. Julien Reiter von der Schülerunion fragte: „Was ändert sich für den Alltag eines Schülers?“ Diese Frage hat nicht nur die Kultusministerin verblüfft – zeigt sie doch, dass ebenso die Belange der Schüler bei den Überlegungen beachtet werden müssen. Der Lehrereinsatz und die Lehrpläne in der Vorbereitung auf das neue Schuljahr waren ebenfalls ein Thema. Schule ist eben „ein weites Feld“.

2016_in_14schritten_zum_neuen_schulgesetzIn den kommenden Wochen und Monaten wird sich der Landtag mit dem Gesetzesentwurf befassen. „Jetzt ist die Stunde der Parlamentarier“, so die Ministerin. Die eingebrachten Anregungen und Hinweise aus der Dialogveranstaltung werden als Fazit der Landtagsabgeordneten Ines Springer übergeben, damit sie diese in Dresden in die Diskussion einfließen lassen kann.

Eine gelungene Veranstaltung mit kompetenten Gesprächspartnern, zu einem guten Zeitpunkt auf dem Weg zu einem neuen Sächsischen Schulgesetz.

Bevor ein Gesetz beschlossen wird, muss es verschiedene Stufen des Gesetzgebungsverfahrens durchlaufen. Das Gesetzgebungsverfahren zum Schulgesetz als grafische Darstellung zum download [*.pdf | 828 KB] | Grafik: Sächsisches Staatsministerium für Kultus

mit Quelle: CDU-Stadtverband Lichtenstein

 

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