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ein Jahr smac

20150120_smac_lange wand Chemnitz (17. Mai. 2015) | Das Staatliche Museum für Archäologie Chemnitz (smac) hat im ersten Jahr seines Bestehens alle Erwartungen übertroffen und sich als fester Bestandteil der sächsischen Museumslandschaft etabliert. „365 Tage sind zwar aus Sicht der Archäologen kein nennenswerter Zeitraum. Für uns ist es aber ein gebührender Anlass, sich zu freuen, wie das smac im ehemaligen Kaufhaus Schocken von Erich Mendelsohn den sächsischen Kulturraum bereichert“, gratuliert Sachsens Kunstministerin Dr. Eva-Maria Stange.

Das smac feiert sein Einjähriges am Sonntag, den 20150120_smac_schwebendes sachsenmodell 20150120_smac_neandertalerschädel17. 5. 2015, mit einem Tag des kostenfreien Eintritts.

Mit über 90.000 Besuchern wollten etwa ein Drittel mehr Menschen die Dauerausstellung sehen, als zunächst erhofft. Rund 50 Prozent der Besucher kamen im ersten Jahr aus Chemnitz, weitere 25 Prozent aus dem unmittelbaren Umland. 61 Prozent der Besucher sind Erwachsene, 32 Prozent Kinder 20150120_smac_pferdeknochen 20150120_smac_gefaesselund Jugendliche und 7 Prozent Familien. Die Interessenten ließen sich in über 1.000 Führungen von Museumspädagogen durch das Haus leiten.

Das Konzept mit archäologischer Dauerausstellung und den gelungenen Erkerausstellungen zur Geschichte des Hauses hat sich bewährt. Beide werden gleichermaßen gut angenommen. Die Dauerausstellung präsentiert rund 300.000 Jahre sächsische Landesgeschichte auf 3.000 Quadratmetern verteilt auf 3 Etagen – von den frühen Neandertalern bis zur Industrialisierung. Highlight ist ein multimedial animiertes und über drei Etagen bewegliches Sachsen-Modell. Besondere archäologische Exponate sind Schieferplättchen mit eingeritzten Pferdedarstellungen von ca. 14.000 v. Chr. als älteste bisher bekannte Kunstobjekte Sachsens, ein hölzerner Brunnenkasten von Altscherbitz bei Leipzig, dem ältesten Holzbau Mitteleuropas, datiert in die älteste Bauernkultur (um 5.200 v. Chr.), eine sogenannte Alltagswand mit 1.300 „Haushaltsgegenständen“ aus der Zeit zwischen 800 und 1.800 und der erste Gläserne Neandertaler.

In Einrichtung und Gestaltung des Museums im ehemaligen Kaufhauses Schocken – in dem das Landesmuseum Hauptmieter ist – investierte der Freistaat Sachsen 15 Millionen Euro.

mit Quelle: Medienservice Sachsen – die ausführliche Pressemitteilung lesen Sie hier

Bilder © Ines Springer

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