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Erfahrungsaustausch mit Sportverbänden in der Staatskanzlei

Dresden (3. September 2020) | Vertreter von sächsischen Sportverbänden und Klubs haben sich in der Sächsischen Staatskanzlei am Donnerstag mit Ministerpräsident Michael Kretschmer und dem auch für Sport zuständigen Innenminister Roland Wöller zu einem Erfahrungsaustausch getroffen.

Hintergrund ist die seit dem 1. September geltende neue Corona-Schutzverordnung, welche auch Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern unter bestimmten Bedingungen erlaubt. So muss ein genehmigtes, auf die Veranstaltung bezogenes Hygienekonzept vorliegen.

Das Treffen war auf Einladung Kretschmers zustande gekommen, um mit den Vertretern aus dem Sport über die neuen Möglichkeiten ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und ihnen gleichzeitig den Rücken zu stärken.

Kretschmer bekräftigte: »Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam weiter umsichtig handeln, zugleich aber Dinge möglich machen. Das betrifft auch den Sport und größere Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern. Ich habe großes Vertrauen in alle Beteiligten, dass uns dies gelingt.« Mit der neuen Verordnung gebe es dafür eine gute Grundlage. Weiter sagte er: »Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten im Freistaat sehr gute Erfahrungen gemacht mit verantwortungsvollen Entscheidungen vor Ort. Diesen Weg gehen wir weiter.« In dem Zusammenhang verwies er darauf, dass die Vereine und Verbände in Sachsen zuletzt viel in Hygienekonzepte investiert haben, um mit ihren Fans wieder in die Stadien, Arenen und Hallen zurückkehren zu können.

An dem Treffen nahmen Spitzenvertreter unter anderem des Landessportbunds, des Sächsischen Fußballverbands, des Handball-Verbands Sachsen, des Sächsischen Sportverbands Volleyball, des Sächsischen Eissportverbands und des Basketballverbands Sachsen teil. Mit dabei waren auch Vertreter mehrerer Vereine.

Sportminister Roland Wöller erklärte: »Sport und Politik haben sich in der laufenden Coronakrise eng und vertrauensvoll abgestimmt. Jetzt gilt es, Großsportveranstaltungen mit über 1.000 Zuschauern zu ermöglichen. Damit dies gelingt, brauchen wir eine gemeinsame Abstimmung von Vereinen, Verbänden und den Gesundheitsbehörden. Nur so werden wir in dieser außergewöhnlichen Situation erfolgreich sein.«

Karsten Günther, Sprecher der Initiative »TeamSportSachsen« betonte: »Wir sind dem Ministerpräsidenten für die Möglichkeit, unsere Anliegen im Rahmen eines persönlichen Treffens vorzutragen und über Punkte zu sprechen, die es gemeinsam noch nachzubessern geht, sehr dankbar. Auch für die Unterstützung des Freistaates Sachsen in den letzten Monaten gilt unser Dank. Der Sport in Sachsen hat in den letzten Monaten bewiesen, dass er in schwierigen Zeiten zusammenhält und konstruktiv gemeinsam an Lösungen arbeitet. Den eingeschlagenen sächsischen Weg möchten wir auch in Zukunft fortsetzen – mit Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.«

Quelle: Medienservice Sachsen

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