Erzieherausbildung

Glauchau / Meerane | Am vergangenen Freitag war der Sächsische Staatsminister für Kultus Christian Piwarz auf Einladung der Landtagsabgeordneten Ines Springer in Glauchau und Meerane zu Besuch. In den Gesprächen im DRK-Kindergarten „Johannisstraße“ und der Außenstelle des Berufsschulzentrums (BSZ) Lichtenstein spielte unter anderem die Erzieherausbildung eine große Rolle.

 

 

 

 

 

 

Bei der ersten Station des Wahlkreisbesuches war der Minister gleich mittendrin im Kindergartenalltag – die Kita hatte „Oma- und Opatag“. Minister Piwarz informierte sich über das besondere Profil der Einrichtung – das kneippsche Naturheilverfahren, welches in die tägliche Arbeit mit den Kindern einfließt. Sieben Erzieherinnen kümmern sich liebevoll um das Wohl der 55 Kinder. Die coole Gartensauna in einem Holzfass erfreut sich großer Beliebtheit. Durch die regelmäßigen Saunagänge wird die Gesundheit der Kinder positiv beeinflusst. Der Kindergarten hat seine eigene Köchin. Vom Frühstück bis zur Vesper werden die Mahlzeiten täglich frisch zubereitet – dies sei ein Luxus, den sich der Träger leiste, so Rolf Schade – Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Glauchau.

Im Berufsschulzentrum (BSZ) in Meerane verschaffte sich der Kultusminister einen Überblick über die Lernbedingungen der Sozialpädagogen. Er sprach mit den angehenden Erziehern und ihren Lehrern über verschiedene Themen wie BAföG, Schulwege, Schülerticket, Dauer der Erzieherausbildung. Schulleiterin Uta Weidner sieht in einer Schule im ländlichen Raum positive Vorteile. 

 

„Dank an Kultusminister Christian Piwarz, dass er sich die Zeit genommen hat, mit den Auszubildenden und Pädagogen die Vor- und Nachteile der Erzieherausbildung im ländlichen Raum  zu erörtern. Gemeinsam sollten wir versuchen weitere Anreize zu schaffen, das junge Leute sich für eine Erzieherausbildung entscheiden.“ so die Landtagsabgeordnete Ines Springer.

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