fbpx

„EU-Kompromiss eröffnet Sachsens Landwirten eine Perspektive“

Dresden (26. Oktober 2020) | In der vergangenen Woche stimmte der EU-Agrar- und Fischereirat einem Kompromiss zur neuen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU zu. Der parallel dazu gefasste Beschluss des Europäischen Parlaments ebnet jetzt den Weg für ein so genanntes Trilog-Verfahren, in dem EU-Parlament, Rat und Kommission für ein schnelles Gesetzgebungsverfahren sorgen können. Das ist ein Erfolg der deutschen Ratspräsidentschaft und ein persönlicher Erfolg von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, so das Fazit der agrarpolitischen Sprecher von CDU/CSU der Bundesländer zu diesen Beschlüssen zur EU-Agrarpolitik.

Dazu sagt der agrarpolitische Sprecher der sächsischen CDU-Landtagsfraktion Andreas Heinz: „Trotz teilweise sehr unterschiedlicher Interessenlagen ist es unter allen Mitgliedsstaaten gelungen, einen breit getragenen Kompromiss zu finden. Dieser eröffnet auch den Landwirtschaftsbetrieben in Sachsen eine Perspektive, den gesellschaftlich getragenen Wunsch nach mehr Klima- und Umweltschutz umzusetzen, ohne dabei die Ökonomie auszublenden.“

Der CDU-Agrarpolitiker betont: „Diese Einigung ist aus meiner Sicht überfällig, da es nicht nur um die Flächenprämien für die Landwirtschaft geht. Vielmehr geht aus auch um die Bereitstellung von Geldern für die so genannte zweite Säule der GAP, d.h. insbesondere die Förderung der ländlichen Räume, des Gewässer- und Umweltschutzes und zukünftig auch des Tierwohls. Die neue GAP-Förderperiode stellt daher einen Meilenstein in Richtung gesellschaftlicher Anforderungen und Realisierung gleicher Lebensbedingungen innerhalb der EU dar, aber auch zwischen Stadt und Land.“

Ansprechpartner – stv. Pressesprecher Mario Dense
Tel. 0351 493 5611 • E-Mail: mario.dense@slt.sachsen.de

Quelle: Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

 

Kommentar schreiben