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Gemeinsame EU-Agrarpolitik muss Interessen sächsischer Landwirte berücksichtigen

Dresden (24. März 2021) | Auf Antrag der CDU-Fraktion debattierte heute der Sächsische Landtag über die zukünftige Ausgestaltung der europäischen Agrarpolitik.

Dazu sagt der agrarpolitische Sprecher der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages, Andreas Heinz: „Unsere Agrarstruktur im Osten ist historisch gewachsen. Unsere Mehrfamilienunternehmen sind modern aufgestellt und wettbewerbsfähig. Aufgrund ihrer Struktur sind sie in der Lage, Anforderungen nach mehr Tierwohl, Umwelt-, Klima- und Artenschutz gerecht zu werden. Anders als oft im Nebenerwerb geführte kleine Unternehmen sind die Betriebe in Sachsen zudem im Stande, Investitionen in noch modernere Ställe, Dünge- und Pflanzenschutztechnik oder in die Digitalisierung zu stemmen.“

„Die aktuellen Diskussionen auf Ebene der bundesdeutschen Agrarministerkonferenz vermitteln aber leider den Eindruck, dass die Interessen der ostdeutschen und damit auch der sächsischen Landwirtschaftsbetriebe nicht ausreichend berücksichtigt werden. Wir befürchten, dass den Landwirtschaftsbetrieben in den neuen Bundesländern dreistellige Millionenbeträge verloren gehen. Das wollen wir nicht zulassen, denn unsere Bauern ernähren das Land und halten das Leben im ländlichen Raum am Laufen“, so Heinz.

Deshalb fordert der CDU-Agrarpolitiker Heinz: „Die gemeinsame EU-Agrarpolitik muss die Einkommen der landwirtschaftlichen Unternehmen und deren Beschäftigten sichern. Sie darf kein Instrument eindimensionaler Strukturpolitik werden!”

Ansprechpartner – Pressesprecher Christian Fischer
Tel. 0351 493 5610 • E-Mail: christian.fischer@slt.sachsen.de

Quelle: Pressestelle der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

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