Gesundheitsministerin ruft zur Schutzimpfung auf

Dresden (6. Oktober 2017) | Mit insgesamt 16.696 gemeldeten Influenza-Erkrankungen war die Influenzasaison 2016/2017 die schwerste Grippewelle in Sachsen seit 2001.

„Eine Erkrankung mit Influenza kann jeden treffen und ist mit einer alltäglichen Erkältung überhaupt nicht zu vergleichen. Noch nie wurden so viele Influenza-Fälle registriert wie in der vergangenen Saison. Ich rate jedem dazu, sich rechtzeitig impfen zu lassen“, betont Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.

Die Impfquoten für Influenza sind besorgniserregend niedrig, auch beim medizinischen und pädagogischen Personal. Dabei ist ein Schutz vor Influenza gerade in diesen Bereichen besonders wichtig. Deshalb appelliert Staatsministerin Barbara Klepsch: »Als medizinisches oder pädagogisches Personal haben Sie eine besondere Verantwortung. Nehmen Sie sie wahr und lassen Sie sich impfen!«

In Sachsen ist die Grippeschutzimpfung für alle Kinder (ab vollendetem 6. Lebensmonat), Jugendlichen und Erwachsenen öffentlich empfohlen. Ganz besonders wichtig ist sie für Menschen mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe , wie ältere Personen, chronisch Erkrankte und Schwangere, aber auch für deren Kontaktpersonen.

Gemeinsam mit der mit der Sächsischen Landesärztekammer, der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen und der Krankhausgesellschaft Sachsen initiiert das sächsische Gesundheitsministerium auch in diesem Jahr wieder die Plakataktion »Wir sind geimpft! Und Sie?«. Die Plakate sind zum öffentlichkeitswirksamen Anbringen in Arztpraxen und Krankenhäusern gedacht und sollen sowohl Patienten als auch Kollegen zum Impfen motivieren.

Quelle: Medienservice Sachsen

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