Großartige Nachrichten

für Waldenburg und Meerane – beide Städte erhalten Gelder aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm VII

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat gestern für das Programm in seiner sogenannten „Bereinigungssitzung“ knapp 30 Millionen Euro freigegeben. Der Freistaat Sachsen erhält Gelder für die Förderung von 24 Projekten, darunter für die Stadt Meerane – hier wird die Neue Kapelle des Friedhofes mit 138.100 Euro gefördert – und die Stadt Waldenburg erhält über das Bund-Länger-Programm »Städtebaulicher Denkmalschutz« bis 2024 Bundesmittel in Höhe von 12 Millionen Euro für die Sanierung des Gebäudekomplexes Marstall.
 
Ministerpräsident Michael Kretschmer hat sich maßgeblich für die Sanierung des Marstalls eingesetzt.
„Ich freue mich, dass in den Marstall von Waldenburg nach über 25 Jahren wieder Leben einziehen kann. Das ist eine gute Nachricht auch für das bürgerliche Engagement vor Ort. Mit dem Bund machen wir den Weg dafür frei und wir werden die Stadt und den Verein unterstützen, damit sich ein Ort für Begegnungen, Bildung und Kunst entwickeln kann. Ich bin mir sicher, der Marstall wird zum Magneten für die Region und Heimat für spannende Ideen, die begeistern werden.“
 

Bundestagsabgeordneter Carsten Körber, zuständiger sächsischer CDU-Haushaltspolitiker, begrüßt diese Förderung:

Diese Denkmalschutz-Programme sind regelmäßig überzeichnet. Deshalb ist es ein großartiger Erfolg für Waldenburg und Sachsen, dass der Marstall der Stadt Waldenburg als Kulturdenkmal nun Beachtung findet. Dies erweitert das bereits beeindruckende Schlossensemble der Stadt. Wenn Bund, Land, Kommune und Zivilgesellschaft an einem Strang ziehen, entstehen solche großartigen Beschlüsse.“
 
Landtagsabgeordnete Ines Springer: „ Ein wichtige Hürde ist genommen – mit Hilfe des Bundes, des Freistaats Sachsen, des Waldenburger Vereins ,Schlossanlagen Waldenburg‘ sowie privater Investoren gibt es eine Zukunft für den Marstall! Unser Ministerpräsident Michael Kretschmer hat die Arbeit des Vereins und der Stadt Waldenburg nachhaltig unterstützt. Die Sanierung kann beginnen, unsere gemeinsame Arbeit war erfolgreich.“
 
Bernd Pohlers, Bürgermeister der Stadt Waldenburg: „Die Mitteilung, dass der Marstall in Waldenburg mit einer derart hohen Förderung rechnen kann, hat im Rathaus in Waldenburg hohe Wellen geschlagen. Die Stadt Waldenburg hat schon viele Konzepte, die in den letzten 15 Jahren für den Marstall entwickelt wurden, unterstützt. Leider haben sich alle Vorhaben, aus welchen Gründen auch immer, zerschlagen. Insgesamt 3mal wurde der Marstall seit 2015 für die Sonderförderung „Nationale Projekte“ durch die Stadt angemeldet. Dass es nun doch noch klappt, macht uns glücklich, zeigt aber auch, für derartige Projekte braucht man oftmals viel Geduld und viel Optimismus. Mein Dank gilt allen, die in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass das denkmalgeschützte Ensemble Marstall Waldenburg, das seit 25 Jahren leer steht, eine neue Nutzung erfahren kann. Dazu gehören der Verein Schönburgische Liegenschaften Waldenburg, die Landtagsabgeordnete Frau Ines Springer und unser Ministerpräsident Herr Michael Kretzschmer, der Waldenburg anlässlich des Radlerfrühlings im Muldental am 1. Mai besucht hat. Danke insbesondere an die Bundesrepublik Deutschland und den Freistaat Sachsen für die Bereitstellung der finanziellen Mittel. Nun ist es an uns, die Mittel entsprechend einzusetzen und für unsere Stadt einen hohen Mehrwert zu generieren.“
 
Der denkmalgeschützte Marstall der Stadt Waldenburg ist ein wesentlicher Bestandteil des im klassizistischen Stil erbauten Waldenburger Schlossensembles. Seit über 25 Jahren ist dieser Marstall ungenutzt. Die Marstallanlagen sollen als innovatives Feld für Kunst und Angewandte Bildung wiederbelebt werden.
Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 30 Millionen Euro. Davon stammen 12 Millionen Euro aus dem Denkmalschutz-Programm des Bundes. Die Auszahlung dieser 12 Millionen Euro erfolgt in Tranchen zwischen den Jahren 2019 und 2024.

mit Quelle: Pressemitteilung Carsten Körber MdB

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