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JACC: „US-Wahlen 2020 – Wie geht es weiter in den transatlantischen Beziehungen?“

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Johann Amos Comenius Club Sachsen,

das Infektionsgeschehen hat leider auch in Sachsen erheblich an Dynamik gewonnen. Aktuell gelten daher wieder weitreichende Beschränkungen für das öffentliche Leben. Wir haben entschieden, den geplanten Johann Amos Comenius Club Sachsen als Präsenzveranstaltung in der Frauenkirche Dresden leider abzusagen.

Da der Vortrag mit dem Titel „US-Wahlen 2020 – Wie geht es weiter in den transatlantischen Beziehungen?“ von Herrn Erik Kirschbaum – auch aufgrund seiner Aktualität – aber auf großes Interesse stößt, werden wir diesen ohne Publikum am 18. November 2020, ab 14:30 Uhr live im Internet übertragen.

Zugang erhalten Sie unter www.sachsen-fernsehen.de/us-wahlen-wie-gehts-weiter-784971/.

Ebenso wird dieser Vortrag dann am Abend des 18. November 2020 von SACHSEN FERNSEHEN auf den drei Regionalsendern (Leipzig Fernsehen / Chemnitz Fernsehen / Dresden Fernsehen) voraussichtlich ab 19 Uhr gesendet werden.
Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund.

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Christian Hartmann
Vorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
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Programmpunkte (aktualisiert)

  • Begrüßung
    • Angelika Behnke, Pfarrerin der Frauenkirche Dresden
    • Christian Hartmann MdL, Vorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages
  • Referent
    • Erik Kirschbaum, US-amerikanischer Journalist, Auslandskorrespondent & Executive Director der RIAS Berlin Commission
  • Schlusswort
  • Frank Kupfer, Staatsminister a.D., ehemaliger Vorsitzender der CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

Am 3. November 2020 wählen die Amerikaner ihren neuen Präsidenten. Schon jetzt ist klar: Diese Wahl bedeutet eine Zäsur für die Vereinigten Staaten von Amerika sowie für die transatlantische Partnerschaft zwischen den USA und Deutschland – ganz unabhängig von ihrem Ausgang.

Die transatlantische Partnerschaft zwischen den USA und Deutschland befindet sich in einer Phase des Umbruchs und das nicht erst seit dem Amtsantritt von Donald Trump. Schon unter Präsident Barack Obama waren die Zeichen des Wandels erkennbar. Unbestritten ist jedoch, dass die Programmatik, der politische Stil und auch die Persönlichkeit des derzeitigen US-Präsidenten nicht nur eine intensive Debatte über die innen- wie außenpolitische Ausrichtung der USA ausgelöst, sondern den Wandel in den transatlantischen und internationalen Beziehungen beschleunigt haben.

Die USA haben sich seit dem Jahr 2017 aus bilateralen und multilateralen Vereinbarungen sukzessive zurückgezogen, darunter der Globale Pakt zur Migration, die Pariser Klimavereinbarung, das Atomabkommen mit dem Iran und der INF-Vertrag. Auch die ideelle und finanzielle Unterstützung für internationale Organisationen wie die UN oder die WHO hat erheblich nachgelassen. Nicht zuletzt stellt Donald Trump das transatlantische Verteidigungsbündnis NATO immer wieder in Frage.

Bei aller Kritik an Präsident Trump, sollte sich Deutschland jedoch nicht der Illusion hingeben, dass die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik im Falle eines Wahlsiegs von Joe Biden zum Status quo des Januars 2017 zurückkehren wird. Dafür haben sich die internationalen Rahmenbeziehungen zu sehr verändert. Auch die Administration Biden muss ihre Politik an den grundsätzlichen Strukturen internationaler Politik ausrichten, in denen sich der Westen neuen autoritären Herausforderungen gegenüberstehen sieht.

Dieses spannende Thema wird für uns Erik Kirschbaum analysieren, ein Experte für deutsch-amerikanische Beziehungen und gefragter Journalist, wenn es um transatlantische Themen geht. Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen den durch seine zahlreichen Publikationen sowie TV- und Rundfunkbeiträge bekannten Journalisten für den Hauptvortrag ankündigen dürfen und laden Sie gemeinsam mit der Stiftung Frauenkirche Dresden sehr herzlich ein am 18. November 2020 online dabei zu sein.

Quelle: CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages

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