Karfreitag

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben. (Joh. 3/16)

Dieser Vers aus der Herrnhuter Losung erinnert uns an die Osterbotschaft. Das Kreuz wurde zum Zeichen der Christenheit.

Mit der Karwoche, die Woche vor Ostern, geht die Passionszeit zu Ende. Die Passionszeit wird auch Fastenzeit genannt – sie beginnt am Aschermittwoch und dauert 40 Tage bis Ostern. Dieser Zeit gedenken viele durch bewussten Verzicht.

Karfreitag, als Tag der Kreuzigung Jesu, wird auch „stiller Feiertag“ genannt und ist der höchste Feiertag der evangelischen Christen. Er dient der Besinnung auf die Leiden Christi am Kreuz. Aus diesem Grund gilt in Sachsen wie auch in vielen anderen Bundesländern, ein ganztägiges Tanzverbot. Karfreitag ist vom althochdeutschen „kara“ abgeleitet und bedeutet „Trauer“, „Klage“ oder „Kummer“.

Das Osterfest – die Auferstehung Christi – ist für Gläubige ein bedeutender Höhepunkt des Kirchenjahres, es ist ein Tag der Freude.

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