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Koalition stellt wichtige Weichen zur Fachkräftesicherung bis 2030

Dresden (29. April 2020) | Heute beschloss der Sächsische Landtag einen Antrag der Koalitionsfraktionen zur Fachkräftesicherung in der frühkindlichen Bildung.

Dazu sagt die CDU-Bildungspolitikerin Iris Firmenich: „Die aktuelle Corona-Pandemie fordert uns alle heraus, jeden Tag aufs Neue. Trotz allem geht das Leben weiter und wichtige Aufgaben, die wir vor dem Ausbruch der Pandemie auf unserer Tagesordnung hatten, sind nicht vom Tisch. Das gilt auch für die frühkindliche Bildung. Im Koalitionsvertrag haben wir uns klar bekannt. Wir wollen die hohe Qualität der frühkindlichen Bildung in Sachsen sichern und gezielt weiterentwickeln! Drei Dinge sind für uns als CDU dabei wichtig: den Fachkräftebedarf sichern, den Erzieherberuf attraktiver machen und dabei das hohe Qualifikationsniveau beibehalten.“

„Wir wissen um den Wert guter pädagogischer Fachkräfte und haben deshalb mit unserem heutigen Antrag wichtige Weichen zur Fachkräftesicherung in Sachsen gestellt. So wird die Staatsregierung dem Landtag demnächst einen Gesetzentwurf für ein kontinuierliches Fachkräftemonitoring für soziale Berufe vorlegen, um eine solide Datenbasis für die kommende Jahre zu erhalten. Darüber hinaus wollen wir die Attraktivität der Erzieherausbildung erhöhen, indem wir ab dem kommenden Ausbildungsjahr 2020/21 auf die Erhebung von Schulgeld vollständig verzichten. Und wir streben bundesweit eine Reform der Erzieherausbildung unter Beibehaltung des hohen Ausbildungsniveaus an. So könnten beispielsweise bereits erworbene Kompetenzen, Qualifizierungen und Weiterbildungen von Seiteneinsteigern künftig besser anerkannt werden.“

CDU-Bildungspolitikerin Firmenich betont: „Mit dem heutigen Beschluss bringen wir für Sachsen die „Fachkräftestrategie frühkindliche Bildung 2030“ auf den Weg. In diesen Prozess beziehen wir bewusst auch den Kita-Beirat kontinuierlich mit ein, der die Interessen von Kommunen und Träger vertritt. Das schafft gegenseitiges Verständnis und Vertrauen – und ist Ausdruck unseres Politikverständnisses: Gemeinsam mit den Praxispartnern und nicht über deren Köpfe hinweg!“

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