Kulturhauptstadt-Bewerber präsentieren sich

Brüssel (6. Februar 2019) – Sie stehen stellvertretend für Sachsen und für die gelebte Kultur im Freistaat: Mit Chemnitz, Dresden und Zittau bewerben sich drei sächsische Städte um den begehrten Titel Kulturhauptstadt Europas 2025. Obwohl sie untereinander Konkurrenten sind, gestalten sie zum Neujahrsempfang des Brüsseler Verbindungsbüros des Freistaates heute Abend ein gemeinsames Programm.

Ministerpräsident Michael Kretschmer würdigte das Engagement und betonte: „Der Titel ´Europäische Kulturhauptstadt´ ist eine große Chance. Ich freue mich, dass sich mit Chemnitz, Dresden und Zittau gleich drei sächsische Städte bewerben. Das zeigt den großen kulturellen Reichtum unserer sächsischen Heimat und ist auch Beispiel für den Mut und Optimismus der Menschen in Sachsen. Alle drei Städte stehen auch für die gelebte Kultur im Freistaat.“

Chemnitz wird mit dem Performanceduo Jan Kummer und Beate Düber mit dem Showklassiker Bingo sowie der Band BLOND vertreten sein. Außerdem wird die Zeichnerin Stephanie Brittnacher den Abend live begleiten.

Dresden präsentiert sich mit Jan Vogler. Zu dessen Cello-Spiel hat Jacopo Godani von der Dresden Frankfurt Dance Company ein Tanzstück choreographiert. Der Dave-Künstler Moritz Simon Geist bringt zudem Live-Robotik und elektronische Tanzmusik auf die Bühne.

Aus Zittau kommt ein Medley mit Musik und Projektionen vom Gerhard-Hauptmann-Theater auf die Bühne. Die Intendantin Dorotty Szalma hat mit ihrem Team eine Performance extra für Brüssel einstudiert.

Die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert und der Zittauer Oberbürgermeister Thomas Zenker begleiten die Künstler ihrer Städte nach Brüssel und werden ihre Städte und ihre Bewerbungen präsentieren.

Der Empfang in Brüssel, mit dem die drei Städte auch über Sachsen und Deutschland hinaus auf ihre Bewerbungen aufmerksam machen wollen, wird von der Imagekampagne des Freistaates „So geht sächsisch.“ unterstützt. Das Sachsen-Verbindungsbüro versteht sich als „Schaufenster“ des Freistaates Sachsen in Brüssel.

mit Quelle und weitere Infos: Medienservice Sachsen


Kommentar schreiben