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LDS genehmigt Deichrückbau in Wernsdorf

Die Landesdirektion Sachsen hat am 14. Juli 2020 den Plan für die Hochwasserschutzmaßnahmen an der Zwickauer Mulde in der Großen Kreisstadt Glauchau, Ortsteil Wernsdorf, festgestellt. Vorhabenträger ist die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen.

Für die Zwickauer Mulde soll Hochwasser in diesem Gebiet soweit wie möglich linksseitig zurückgehalten werden, rechtsseitig jedoch natürlich ausufern. Damit kann ein weitgehend schadloser Wasserabfluss gewährleistet und der Entstehung von Hochwasser besonders im Zwickauer Ortsteil Schlunzig vorgebeugt werden. Zu diesem Zweck wird der rechtsseitig der Zwickauer Mulde gelegene, zirka ein Kilometer lange Deich in der Hofaue der Gemarkung Wernsdorf zurückgebaut.

»Ich freue mich, dass mit der nun der Hochwasserschutz an dieser Stelle erheblich verbessert werden kann. Durch den Rückbau des Deiches können zum einen auf der rechten Seite 13 Hektar Rückhaltefläche erschlossen werden, zum anderen entlastet der Rückbau den Deich gegenüber. Konkret bedeutet das, dass im Hochwasserfall der Wasserspiegel um bis zu 60 Zentimeter abgesenkt werden kann. Letztlich gewinnen mit dieser Maßnahme alle Anlieger des Flusses größere Sicherheit – und mehr Lebensqualität« begründet Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen, die mit der Planfeststellung getroffene Entscheidung.

  • Der Planfeststellungsbeschluss und die festgestellten Planunterlagen werden in den Stadtverwaltungen Glauchau und Zwickau für Jedermann zur Einsicht öffentlich ausgelegt.
  • Die Auslegung wird zuvor ortsüblich bekannt gemacht.
  • Zeitlich parallel können die Unterlagen auch auf der Internetseite der Landesdirektion Sachsen unter der Rubrik »Bekanntmachungen« eingesehen werden.

Quelle: Medienservice Sachsen

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