Pfingsten

„Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der Herr Zebaoth.“ (Sacharja 4,6) – Herrnhuter Losung für das Pfingsfest.

Bereits seit dem dritten Jahrhundert wird das Pfingstfest immer am fünfzigsten Tag nach Ostern begangen. Es ist durch besondere religiöse Feiern geprägt und die österliche Festzeit endet.

Die Kirche erinnert an Pfingsten an das Ereignis, bei dem die Jünger Jesu nach seinem Tod (Karfreitag) und seiner Auferstehung (Ostersonntag) den Heiligen Geist auf sich herabkommen spürten. Die Entsendung an die Apostel steht geschrieben im neuen Testament (Kapitel 2 Apostelgeschichte) … und sie wurden alle erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in anderen Sprachen …  Von diesem Tag an verkündeten sie die Taten Jesu. Deshalb gilt Pfingsten auch als Geburtstag der Kirche.

Der Name des Pfingstfestes leitet sich von der Zahl 50 her: Das griechische Wort „pentecoste“ bedeutet „der fünfzigste (Tag)“.

In Deutschland ist Pfingsten ein „doppelter“ Feiertag. Es gibt den Pfingstsonntag und den Pfingstmontag, die auch als hohe Feiertage bezeichnet werden. An diesen Tagen finden oft Gottesdienste im Freien statt. Man triff sich in der Natur, denn der Sommer kommt immer näher.

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