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Sachsen auf der Grünen Woche in Berlin

Bis zum 26. Januar präsentiert sich der Freistaat Sachsen auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) mit 38 Unternehmen und Verbänden in der traditionellen Sachsenhalle 21b. Regionaler Kooperationspartner ist die Tourismusregion Chemnitz/Zwickau.

Die Ernährungswirtschaft gehört nach wie vor zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen im verarbeitenden Gewerbe in Sachsen. Nach vorläufigen Daten erwirtschafteten die 374 Unternehmen der sächsischen Ernährungswirtschaft mit rund 21 000 Beschäftigten im Jahr 2019 einen geschätzten Umsatz von 6,3 Milliarden Euro. Der Anstieg von rund drei Prozent gegenüber dem Vorjahr ist zu einem großen Teil auf Umsatzsteigerungen in der Getränkeherstellung, Obst- und Gemüseverarbeitung, Back- und Teigwarenherstellung aber auch in der Milchverarbeitung zurückzuführen. Nicht in dieser Statistik erfasst sind Umsätze und Beschäftigtenzahlen von mehr als 1.700 Bäckern, Konditoren und Fleischern mit weniger als 20 Beschäftigten.

Rund 38 Prozent des Umsatzes der sächsischen Ernährungswirtschaft wurde in der Milchverarbeitung erwirtschaftet. Weitere Teilbranchen sind die Back- und Teigwarenherstellung (13 Prozent des Umsatzes), Schlachtung und Fleischverarbeitung (zwölf Prozent), Bierherstellung (neun Prozent) und Obst- und Gemüseverarbeitung (acht Prozent).

Gemessen am Jahr 1991 ist der Umsatz der sächsischen Ernährungswirtschaft auf das 2,3-fache gewachsen. Investitionen in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro haben zu einer deutlichen Verbesserung der Produktivität geführt. Der Freistaat hat diese Investitionen mit rund 990 Millionen Euro unterstützt.

mit Quelle: Medienservice Sachsen

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