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Sachsen setzt LEADER-Förderung des ländlichen Raumes konsequent fort

18. November 2021 | Sachsen wird die Unterstützung für den ländlichen Raum auch nach dem Jahr 2022 auf hohem Niveau fortsetzen. Das unterstrich Staatsminister Thomas Schmidt heute im Sächsischen Landtag anlässlich der Debatte »Klares Bekenntnis zur LEADER-Förderung des ländlichen Raums. Wir halten Wort!«.

»Die Vorbereitungen für die neue Förderperiode laufen auf Hochtouren. Bereits seit dem Sommer erarbeiten unsere 30 LEADER-Regionen ihre Entwicklungsstrategien. Und erst vor wenigen Tagen haben wir die Mittelausstattung innerhalb der Staatsregierung fest vereinbart. Mehr als 207 Millionen Euro reine EU-Mittel stehen den Regionen für die Jahre 2021 bis 2027 zur Verfügung«, so der Minister. »Das ist ein sehr hoher Anteil aus den Mitteln, die die EU Sachsen für die Entwicklung des ländlichen Raums zur Verfügung stellt. Der Freistaat wird diese Summe mit eigener Kofinanzierung ergänzen.«

»Wichtig bleibt unser Prinzip, den LEADER-Regionen große Freiheiten einzuräumen. Das gilt sowohl für die Erarbeitung ihrer Strategien als auch für die spätere Projektauswahl. Über die Vorgaben der EU hinaus werden wir ihnen auch in der kommenden Förderperiode keine Grenzen setzen«, so der Minister weiter. »Dieses Prinzip ist richtig. Darüber waren sich hier in einer Anhörung des Ausschusses Regionalentwicklung des Sächsischen Landtages am 11. Juni 2021 alle Experten einig. Die Menschen vor Ort, die Kommunen, die Landkreise sowie die Fachpartner planen und entscheiden gemeinsam über die Schwerpunkte in ihrer Region. Dies fördert sowohl gleichwertige Lebensverhältnisse im ländlichen Raum als auch die regionale Identität.«

»Es gibt keinen Zweifel: die LEADER-Förderung hat in den vergangenen Jahren den ländlichen Raum in Sachsen attraktiv und lebenswert gemacht. Sie ist eine Erfolgsgeschichte. Mit ihrer Hilfe konnten die Menschen in den Regionen viele gute Ideen umsetzen. Mein Ziel ist es, dass diese Entwicklung auch nach den beiden Übergangsjahren 2021 und 2022 fortgesetzt wird«, betonte der Minister abschließend.

In einer Veranstaltungsreihe werden den künftigen LEADER-Gebieten derzeit seit September 2021 und noch bis Februar 2022 bestehende staatliche Handlungskonzepte und Fachförderprogramme erläutert, um möglichst vielfältige Synergien zu erzielen. Beteiligt sind alle Fachressorts der Sächsischen Staatsregierung.

Hintergrund • Für die beiden Übergangsjahre 2021 und 2022 stehen bereits zwei Jahresscheiben des neuen mittelfristigen Finanzrahmens der EU zur Verfügung. Zusammen mit der Kofinanzierung aus Landesmitteln erhalten die LEADER-Gebiete für diese beiden Jahre insgesamt rund 122 Millionen Euro.

Quelle Medienservice Sachsen – https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1032503

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