Sachsens Vereinfachungsvorschläge aufgegriffen

Sachsens Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt hat am 18. Januar 2018 bei einem Gespräch der Agrarminister mit dem zuständigen EU-Kommissar Phil Hogan auf der Sonder-Agrarministerkonferenz in Berlin erneut für eine Vereinfachung der zukünftigen EU-Agrarförderung in der künftigen Förderperiode nach 2020 plädiert.

„Ich freue mich, dass in den heutigen Ausführungen von EU-Kommissar Hogan die sächsischen Vorschläge für eine deutliche Vereinfachung und Entbürokratisierung der zukünftigen EU-Agrarförderung aufgegriffen wurden. Die Regionen müssen in Zukunft bei der Ausgestaltung der Fördermechanismen in der neuen Förderperiode mehr Eigenverantwortung erhalten. Das Subsidiaritätsprinzip muss konsequent angewendet und die Förderung zielorientierter gestaltet werden“, sagte Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt.

Sachsen hat vor fast zwei Jahren eine Initiative zur Vereinfachung des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) nach dem Jahr 2020 vorgestellt. „Wir haben einen eigenen Vorschlag zur grundsätzlichen Neuausrichtung der EU-Förderpolitik erarbeitet und einen Diskussionsprozess in Gang gesetzt. Das Ziel ist die Vereinfachung für Förderempfänger und Verwaltung, um die Programme verständlich und handhabbar zu machen. Das ist die Grundvoraussetzung für die Akzeptanz der europäischen Politik. Für unsere Initiative »ELER-RESET« haben wir in den vergangenen Monaten europaweit viel Zustimmung erfahren und einen Diskussionsprozess in Gang gesetzt, der im Sinne der Vereinfachung fortgesetzt werden muss“, so Schmidt abschließend.

weitere Informationen zu »ELER-RESET«

Quelle: Medienservice Sachsen

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