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simul+InnovationHub spielt in der »Europa League«

Der simul+InnovationHub des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft ist von der Europäischen Union (EU) als »Digital Innovation Hub« anerkannt und auf dem Onlineportal »Smart Specialisation Platform« eingetragen worden. Mit den Digital Innovation Hubs will die EU die Digitalisierung von Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen. In den nächsten fünf Jahren sollen diese Kompetenzzentren gefördert und europaweit aufgebaut werden. Dafür stehen 500 Millionen Euro aus den Mitteln des EU-Förderprogramms »Horizon 2020« bereit.

»Die EU-Akkreditierung des simul+InnovationHub ist eine Auszeichnung für unsere Initiative. Ich hoffe, dass wir damit weitere internationale Partner gewinnen und gemeinsam innovative Anwendungen in die Landwirtschaft und den ländlichen Raum bringen können, um Umwelt und Ressourcen zu schonen und Wertschöpfung zu generieren«, sagte Staatsminister Thomas Schmidt. Auf der Smart Specialisation Platform werden bestehende Digital Innovation Hubs aufgeführt und ihre Kernkompetenzen beschrieben. Diese Hubs sollen die erste Anlaufstelle für Unternehmen im Bereich der Digitalisierung sein. Sie sollen Fragen zur Zukunftsfähigkeit der Produktionsprozesse, Produkte oder Dienstleistungen der Unternehmen beantworten und passende digitale Technologien zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit vorschlagen. So ermöglichen die Digital Innovation Hubs kleinen und großen Unternehmen aller Branchen einen Zugang zu neuesten Erkenntnissen und Entwicklungen rund um digitale Innovationen im wirtschaftlichen Kontext. Um das Netzwerk an Digital Innovation Hubs in Europa weiter auszubauen, hat die Europäische Union nun Forschungs- und Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Experten aufgerufen, weitere Digital Innovation Hubs zu gründen.

Hintergrund | Am 6. Dezember 2018 hatte Staatsminister Schmidt den simul+InnovationHub als dritte Säule der Zukunftsinitiative simul+ gestartet. Die Umsetzung wird vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie koordiniert. Unter dem Dach des Hub werden Wissenschaftseinrichtungen, Unternehmen und Verwaltung gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsvorhaben in den Bereichen ländlicher Raum, Umweltschutz, Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft realisieren. Mit dem simul+InnovationHub werden neue Produkte, Verfahren und Technologien in zunächst fünf Themenfeldern umgesetzt:

  1. Experimentierfeld 5G in Land- und Forstwirtschaft,
  2. Smart Farming und Forsttechnik,
  3. Umwelttechnologien und Nachhaltigkeit,
  4. Natur- und Klimaschutz,
  5. Digitale Dörfer und smarte ländliche Regionen.

weiterführende Informationen unter:

Quelle: Medienservice Sachsen

 

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