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»So geht sächsisch.« präsentiert

Orgelmusik aus neun europäischen Städten

Freiberg (3. Juni 2020) | Die Silberstadt Freiberg lädt ein und die Europäische Orgelwelt trifft sich – im Internet. Am 6. Juni, 19 Uhr, präsentiert die Vereinigung »ECHO – European Cities of Historical Organs« ein bisher einzigartiges Konzertformat.

Domorganist Albrecht Koch hat für Freiberg das Amt des ECHO Artistic Directors inne. Zusammen mit »So geht sächsisch.« ist es gelungen, ein einzigartiges gemeinsames Konzert an den bedeutendsten historischen Orgeln aus allen neun ECHO-Städten auf die Beine zu stellen. Neben der Großen Domorgel von Gottfried Silbermann in Freiberg erklingen insgesamt 14 weitere Orgeln aus Mafra (Portugal), Treviso (Italien), Alkmaar (Niederlande), Brüssel (Belgien), Toulouse (Frankreich), Fribourg (Schweiz), Innsbruck (Österreich) und Trondheim (Norwegen). Die Werke, die an dem Abend zu hören sind, wurden exklusiv dafür eingespielt.

Ursprünglich sollte vom 4. bis 7. Juni in Freiberg, das in diesem Jahr den ECHO-Vorsitz hat, die Jahrestagung der Vereinigung »ECHO – European Cities of Historical Organs« stattfinden. Neben Konzerten und der traditionellen Orgelnacht der Gottfried-Silbermann-Gesellschaft wollten Jugendliche aus den neun ECHO-Ländern zum Orgelcamp bei Silbermann zusammenkommen. Die Pandemie machte die Pläne zunichte, aber die Verantwortlichen planten um: »Wir machen aus der Not eine Tugend«, so Albrecht Koch. »Es war eine große Herausforderung, in allen Mitgliedsstädten in dieser Zeit Filmproduktionen zu realisieren. Aber aus dem Wunsch, sich gemeinsam in der Krise zu präsentieren, ist ein tolles Format entstanden.«

Aus allen Städten sind Werke von Johann Sebastian Bach zu hören – seine Musik, die auf der ganzen Welt verehrt wird, verbindet bei diesem besonderen Konzert auch tausende Kilometer voneinander entfernte Orte miteinander. Darüber hinaus spielen die insgesamt 11 Organisten ein vielfältiges Programm mit Kompositionen aus ihren jeweiligen Ländern.

Ministerpräsident Michael Kretschmer: »Dieses großartige Projekt zeigt, wie lebendig Europa ist. Die Musik überwindet Grenzen, wenn wir es wollen und wenn die Menschen die europäische Zusammenarbeit mit ganz konkretem Leben erfüllen. Das ist hier auf wunderbare Weise gelungen.«

Freibergs Oberbürgermeister Sven Krüger, der in diesem Jahr den ECHO-Vorsitz übernommen hat, sagte: »Auch virtuell wollen wir uns als Gastgeber der Welt präsentieren und für unsere Silberstadt mit ihren facettenreichen Schätzen werben.«  Jahrhundertelanger Silberbergbau brachte Reichtum und Glanz für ganz Sachsen, brachte Erfinder, Handwerk und Unternehmer hervor. »Mit unseren einzigartigen Silbermann-Orgeln sind wir längst nicht nur in Europa, sondern in aller Welt bekannt – so wie nun auch durch unseren Welterbetitel `Montanregion Erzgebirge/Krušnohorí´.«

Das etwa anderthalbstündige Konzert wird am 6. Juni, 19 Uhr, kostenfrei auf den YouTube- und Facebook-Kanälen von ECHO und »So geht sächsisch.« gezeigt.

Quelle: Medienservice Sachsen

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