Starke EU-Förderung auch nach 2020 unverzichtbar

Brüssel / Dresden (28. September 2016) | Eine angemessen ausgestattete EU-Strukturförderung ist für die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates Sachsen unverzichtbar. Deshalb setzt sich Sachsen gemeinsam mit 240 anderen regionalen Gebietskörperschaften der EU dafür ein, dass dies auch für den künftigen Förderzeitraum nach 2020 gewährleistet ist.

„Die europäische Struktur- und Regionalpolitik ist eine der wichtigsten und umfangreichsten EU-Investitionspolitiken und trägt wesentlich zur positiven wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in den europäischen Regionen bei“, betonte Sachsens Europaminister und Chef der Staatskanzlei, Dr. Fritz Jaeckel.

Sachsen habe in den vergangenen Jahrzehnten, nicht zuletzt dank europäischer Fördermittel, viel erreicht. Jetzt gehe es darum, diese Erfolge nachhaltig zu festigen und langfristig auszubauen. „Dazu brauchen wir für Sachsen auch nach 2020 eine solide EU-Fördermittelausstattung, mehr Gestaltungsspielraum für unsere Bedürfnisse und die Herausforderungen vor Ort sowie einen spürbaren Abbau bürokratischer Hemmnisse“, mahnte Jaeckel.

Diese und weitere Forderungen sind Inhalt einer von Niederösterreich initiierten politischen Erklärung der europäischen Regionen für „Eine starke, erneuerte Regionalpolitik für alle Regionen nach 2020“. Die entsprechende Erklärung ist heute im Anschluss an eine Konferenz im Ausschuss der Regionen in der bayerischen Landesvertretung in Brüssel an die für die Regionalpolitik zuständige EU-Kommissarin, Corina Crețu, und die Vorsitzende des Ausschusses für regionale Entwicklung im Europäischen Parlament, Iskra Mihaylova, übergeben worden.

Für den Freistaat nahm der Landtagsabgeordnete Heinz Lehmann als sächsisches Mitglied des Ausschusses der Regionen an der Veranstaltung teil.

Link zur Politischen Erklärung und zur Konferenz

Quelle: Medienservice Sachsen

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