Tierschutzbericht vorgestellt

Schönberg (10. Januar 2018) | Heute wurde bei der Schönberger Geflügelhof Weber GmbH & Co. KG der sächsische Tierschutzbericht 2017 vorgestellt. Die Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz Barbara Klepsch informierte gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft die Vertreter der Medien, Politik, Verwaltung und Tierseuchenkasse zu den Ergebnissen.

Der Bericht (Zeitraum Mitte 2014 bis Herbst 2017) befasst sich mit dem erreichten Stand des Tierschutzes in Sachsen und gibt einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten des Landes zu dessen Umsetzung. Er verweist im Einzelnen je Tierart auf die im Berichtszeitraum erreichten rechtlichen Veränderungen, ihre Umsetzung in die Praxis, die auf Landesebene eingeführten Kontrollkonzepte und die von den zuständigen Behörden durchgeführten Kontrollen. Das Wohlergehen der Tiere ist dabei das zentrale Anliegen.

»Die Haltungsbedingungen müssen an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden, nicht umgekehrt. Viele sächsische Betriebe setzen dies bereits um und arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen. Dass es dies nicht umsonst geben kann, muss auch klar sein. So entscheiden auch die Verbraucher an der Ladentheke über den Stellenwert des Tierschutzes«, sagte Klepsch bei der Präsentation. Die Fortschritte beim Tierwohl können nur gemeinsam mit allen verwirklicht werden – so die Ministerin. Sie dankte den ehrenamtlichen Tierschützern, den innovativen Landwirten, den Wissenschaftlern, dem Landesbeirat für Tierschutz, Familie Weber, den vielen Partnern für ihr Engagement.  Ebenso der Landtagsabgeordneten Ines Springer und dem Bürgermeister Dietmar Öhler – sind sie doch die direkten Ansprechpartner für die Politik vor Ort.

Der Familienbetrieb von Jürgen, Christian und Richard Weber ist ein Vorzeigebetrieb in der Legehennenhaltung. Das Tierwohl ist oberste Prämisse – den  Legehennen stehen moderne Stallanlagen sowie ca. 26,2 Hektar Auslauffläche zur Verfügung. Der Betrieb mit seinen 25 Mitarbeitern hat sich als Unternehmen am Projekt – wie in der Praxis auf das Kürzen von Schnäbeln verzichtet werden kann – beteiligt.  Seit 1. Januar 2017 wird hier – wie in Legehennenhaltungen in Sachsen – auf die Einstallung von schnabelgekürzten Junghennen verzichtet. Bei den Legehennen bleibt der Schnabel also bereits intakt. Der Schönberger Geflügelhof Weber steht als Direktvermarkter für „Frisches aus der Region“. Getreu dem Motto: „Heute gelegt und morgen schon im Lebensmittelmarkt“, sorgen die ca. 74.500 Legehennen in Freiland- und Bodenhaltung für die tägliche Eierproduktion. Nach dem Legen der Eier werden diese in der  modernen Packstelle sortiert und verpackt. Spätestens einen Tag darauf sind sie auch schon in den Ladentheken der Lebensmittelmärkte erhältlich.

Ines Springer: „Es freut mich, dass der Tierschutzbericht 2017  in einem Betrieb, in dem das Tierwohl in einem besonderen Maße Beachtung findet, vorgestellt wurde. Der Schönberger Geflügelhof Weber ist dafür ein gutes Beispiel.“

Der Tierschutzbericht 2017 kann kostenfrei im Publikationenservice unter publikationen.sachsen.de bestellt online gelesen bzw. heruntergeladen Download [*.pdf | 4,4 MB] werden.

mit Quelle: Medienservice Sachsen  | gefluegelhof-weber.de

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