Traditionsmesse in Markkleeberg

Markleeberg | Staatsminister Thomas Schmidt hat am 6. Oktober 2017 die 27. Messe »Jagd und Angeln« auf dem agra-Veranstaltungsgelände in Markkleeberg eröffnet. „Die »Jagd und Angeln« ist die erfolgreichste Messe ihrer Art in den neuen Bundesländern und darüber hinaus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor im Leipziger Raum“, sagte der Minister „Vor allem aber bietet die Messe eine gute Gelegenheit, ein breites Publikum, das sonst wenig mit den Themen der Messe zu tun hat, ideologiefrei über Jagen und Angeln, Forstwirtschaft und Naturschutz, sowie das Schützen- und Hundewesen zu informieren und so auch Vorurteilen entgegenzuwirken“. Informationen zur Messe »Jagd und Angeln« finden Sie hier

„70.000 Angler und mehr als 10.000 Jäger übernehmen in Sachsen Verantwortung für die Hege von Fisch und Wild, engagieren sich im Naturschutz genauso wie der Umweltbildung und investieren dabei neben viel Zeit auch Geld in den Erhalt und die Verbesserung der sächsischen Fauna und Flora“, so Schmidt weiter. Wichtig sei es, den Nachwuchs für diese Themen zu begeistern.

Dazu dienen Projekte wie die vom Anglerverband Leipzig im Juni 2017 eröffnete »Leipziger Fischwelt« oder das ebenfalls im Sommer diesen Jahres eröffnete waldpädagogische Zentrum »OberHOLZhaus« des Staatsbetriebes Sachsenforst in Großpösna. Sie sind Anlaufstellen für an Angeln und Jagen, an Wald und Wasser, an Fischerei- und Forstwirtschaft interessierte Menschen aus Stadt und Land.

Den von den Veranstaltern erwarteten 30 000 Besuchern werden mehr als 250 Aussteller aus den Bereichen Jagd, Angeln, Forst- und Landwirtschaft, Naturschutz oder Tourismus auf 15.000 Quadratmetern sowohl neue als auch bewährte Produkte zeigen. Der Staatsbetrieb Sachsenforst, Jagd- und Angelverbände sowie weitere Institutionen werden ausführlich über ihre Ziele und Aufgaben informieren.

Neben vielen spannenden und spektakulären Darbietungen wie den »Mitteldeutschen Fuhrmannstagen«, den »Sächsischen Meisterschaften im Holzrücken«, dem »Luftgewehr-Preisschießen«, der »Großen Jagdhundeparade« und vielem mehr spielen natürlich wieder Informationen zu aktuellen Fachthemen eine große Rolle. So wird auf dem Sachsenforst-Stand zu einer Besonderheit des Leipziger Auwalds, den hier ansässigen Wildkatzen berichtet. „Der Staatsbetrieb Sachsenforst sowie das städtische Forstamt haben den Tieren hier durch eine naturnahe Waldbewirtschaftung einen passenden, ihren hohen Ansprüchen genügenden Lebensraum geschaffen“, stellte der Staatsminister fest. Ein weiteres Schwerpunktthema sind Fragen rund um die Bejagung des Schwarzwildes.

Besonders die ‚Afrikanische Schweinepest‘ bewegt derzeit viele Jäger“ sagte Schmidt. „Die Krankheit breitet sich vom Osten her über Europa aus“. In der Tschechischen Republik wurde die Seuche bereits nachgewiesen. Insofern muss das Schwarzwild auch in Sachsen dringend weiter intensiv bejagt werden, verstärkt auch im Bereich der Transitkorridore wie zum Beispiel Autobahnen.

Quelle: Medienservice Sachsen

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