EU-Förderung für Ländlichen Raum vereinfachen

18. Juli 2017 | In Luxemburg besucht Staatsminister Thomas Schmidt heute den Präsidenten des Europäischen Rechnungshofs, Klaus-Heiner Lehne. Thema der Gespräche sind die sächsischen Vorschläge für den sogenannten ELER-Reset, die auf eine Vereinfachung der Förderung für den Ländlichen Raum gerichtet sind. „Ich freue mich, dass Herr Präsident Lehne diesen Vorschlägen aufgeschlossen gegenübersteht“, so der Minister.

Präsident Lehne und Minister Schmidt sprechen über Möglichkeiten, entsprechende Fördermaßnahmen künftig stärker auf die Ergebnisse auszurichten. „Gleichzeitig müssen die teilweise sehr komplizierten Verfahren vereinfacht werden, und zwar sowohl für die Antragsteller als auch für die nationalen Verwaltungen. Dieser Ansatz könne dazu beitragen, ein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erreichen“, so Staatsminister Schmidt. Darüber hinaus werde so die Akzeptanz von EU-finanzierten Programmen wieder erhöht und der europäische Gedanke gestärkt.

„Frust und Angst vor Fehlern im Förderverfahren dürfen nicht die Oberhand gewinnen. Vielmehr muss es uns gelingen, die Erfolge, die mit der Förderung im ländlichen Raum erreicht werden, wieder stärker in den Fokus zu rücken“, betonte Minister Schmidt.

Hintergrund | Der Freistaat Sachsen setzt sich auf europäischer Ebene für eine grundsätzliche Neuregelung der Förderung des ländlichen Raums ein. Die Vorschläge für den sogenannten ELER-Reset sind auf eine vereinfachte Förderung gerichtet, die sich auf die Ziele und Ergebnisse orientiert und nicht auf Verfahrensfragen. Die Vorschläge erhalten mittlerweile in Deutschland und Europa von vielen Seiten breite Unterstützung.

Quelle: Medienservice Sachsen

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