Verleihung des Titels »Reference Site«

Brüssel (07. Dezember 2016) | Die Sächsische Staatsministerin für Soziales und Verbraucherschutz, Barbara Klepsch, nahm im Rahmen des jährlichen Gipfeltreffens der Europäischen Innovationspartnerschaft »Aktives und gesundes Altern« aus den Händen von EU-Kommissar Günther Oettinger zum zweiten Male die Auszeichnung des Freistaates Sachsen als Referenzregion (»Reference Site«) entgegen.

Die Europäische Innovationspartnerschaft (EIP) soll zur Bündelung von Know-How und Ressourcen auf dem Weg von der Forschung bis zum Markt beitragen. Basis ist die koordinierte Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Kommission, den EU-Ländern und -Regionen, der Industrie, Fachkräften aus dem Gesundheits- und Pflegebereich sowie Organisationen, die ältere Menschen und Patienten vertreten. Derzeit sind über 2.500 Institutionen an der Partnerschaft beteiligt.

„Durch die Innovationspartnerschaft steigern wir die internationale Präsenz des Freistaates. Außerdem können wir bei der Weiterentwicklung der gesundheitlichen Versorgung von unseren europäischen Partnern lernen. Unser Ziel ist, die digitale Vernetzung der Gesundheits- und Pflegewirtschaft weiter zu intensivieren“, betonte Gesundheitsministerin Barbara Klepsch.

Innerhalb der Europäischen Innovationspartnerschaft bekommen Regionen oder Einrichtungen den Titel »Reference Site« verliehen, wenn sie besonders gute Beispiele für Maßnahmen für ein aktives und gesundes Altern nachweisen. Dafür wurden 74 Organisationen und ihre Projekte von der EU-Kommission ausgewählt. Sachsen ist neben Baden-Württemberg das einzige Bundesland, das auf diese Weise anerkannt wird. In seiner Bewerbung hatte das Sozialministerium u. a. auf das Projekt Telehealth Ostsachsen gesetzt und die Verankerung der Initiativen in der Sächsischen Innovationsstrategie und der Strategie Sachsen digital hervorgehoben.

Quelle: Medienservice Sachsen

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