Oberwiera

20140730gmdzentrumAm nördlichsten Rand, wo der Landkreis Zwickau an Thüringen grenzt, liegt die Gemeinde Oberwiera. Den Namen hat der Ort durch das Bächlein Wiera erhalten, welches am Rande Oberwieras in mehreren Armen entspringt, die Schömbach -Talsperre speist und schließlich in die Pleiße fließt. Oberwiera enstand im 13. Jahrhundert als Waldhufendorf (d. h. Reihendorf  – die Hufe war ein Flächenmaß). Den damaligen Ort prägten kleine und größere Bauerngüter sowie zahlreiche Häuslerwirtschaften. Bis 1924 gab es ein gemeindenunabhängiges Rittergut.

Heute gehört Oberwiera mit einer Fläche von 14,31 Quadratkilometern nicht zu den großen Gemeinden, aber das ländliche Flair mit den sehenswerten, oftmals sanierten Drei- und Vierseithöfen wird von schönen Einfamilienhäusern, frisch verputzten Fachwerkhäusern und umgebauten Gebäuden der Gewerbetreibenden ergänzt.

Insgesamt leben ca. 1.100 Bewohner in Oberwiera und dessen Ortsteilen Harthau, Neukirchen, Niederwiera, Röhrsdorf und Wickersdorf. Während in Oberwiera fast 600 große und kleine Leute zu Hause sind, leben in Harthau, dem kleinsten Ortsteil, lediglich knapp 50 Bürger.

in der Gemeinde Oberwiera hat sich ein reges Vereinsleben entwickelt. Die ländliche Gegend ist ideal zum Fahrrad fahren, wandern und entdecken geeignet. Der Park, der Mühlteich, geschichtsträchtige Höfe und Fachwerkhäuser und auch die drei Kirchen laden zum Erholen und Besichtigen ein.

Seit Januar 2002 bildet Oberwiera mit seinen Ortsteilen eine Verwaltungsgemeinschaft mit Waldenburg. Somit wird ein Teil der Gemeindegeschäfte von dort aus erledigt.

Die Partnergemeinde von Oberwiera ist Bissinigen.

Quelle: www.gemeindeoberwiera.de